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		<title>www.fairworldfonds.de: Aktuelle Pressemeldungen</title>
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		<description>Aktuelle Pressemeldungen zum FairWorldFonds</description>
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			<title>www.fairworldfonds.de: Aktuelle Pressemeldungen</title>
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			<description>Aktuelle Pressemeldungen zum FairWorldFonds</description>
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		<lastBuildDate>Mon, 08 Aug 2011 16:28:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Einladung zur Tagung. Geld anlegen und Gutes tun: Wie ethisches Investment Entwicklungspolitik unterstützt</title>
			<link>http://www.fairworldfonds.de/presse/ethisches-investment/news/datum/2011/08/08/einladung-zur-tagung-geld-anlegen-und-gutes-tun-wie-ethisches-investment-entwicklungspolitik-unter.html</link>
			<description>Tagung für private und institutionelle Anleger in der Evangelischen Akademie Bad Boll
Bad Boll –...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Tagung für private und institutionelle Anleger in der Evangelischen Akademie Bad Boll</b>
Bad Boll – Immer mehr Menschen legen ihr Geld verantwortungsbewusst an: Der Markt für die nachhaltigen Investments wächst nach Angaben des Forums nachhaltige Geldanlagen&nbsp; stetig, 2009 mit Wachstumsraten von 67 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Bislang geht es Anlegern vor allem darum, in ökologisch und sozial verträgliche Projekte zu investieren. Neu auf dem Finanzmarkt sind Anlageformen, die entwicklungspolitische Kriterien berücksichtigen – etwa, ob ein Unternehmen Menschenrechte einhält oder Korruption&nbsp; bekämpft. Die Tagung „Entwicklungspolitische Kriterien im ethischen Investment“ beleuchtet diesen Trend am 15. und 16. September in der Evangelischen Akademie Bad Boll. Experten aus Wissenschaft und Praxis stellen verschiedene Anlageformen und -modelle vor. Teilnehmende zahlen 70 Euro Gebühr, hinzu kommen Kosten für Unterkunft und Verpflegung.
Die Tagung richtet sich an private Anleger ebenso wie an Finanzverantwortliche aus Organisationen und Unternehmen, Experten aus Entwicklungszusammenarbeit und Finanzwelt. Welche Modelle entwicklungspolitisch sinnvoller Investments gibt es? Welche Anforderungen müssen diese erfüllen, um tatsächlich nachhaltig in Entwicklungsländern zu wirken? Worauf muss ich als Anleger achten? Solche und weiter Fragen beantworten Referierende aus Entwicklungsorganisationen, Finanzinstituten und im Bereich nachhaltiger Anlagen arbeitenden Ratingagenturen. Unter anderen dabei sind Robert Haßler, Vorstandvorsitzender der Ratingagentur oekom research, Steffen Merker, Fondsmanager der Landesbank Baden-Württemberg sowie Dr. Karin Bassler, Referentin für ethisches Investment bei „Brot für die Welt“. Sie präsentieren in Vorträgen und Workshops ihre Erfahrungen mit ethischen Investments.
Zum Abschluss der Tagung diskutieren am Freitag, 16. September um 14 Uhr Bertram Dreyer, Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft, Jutta Hinrichs, Zentralkomitee der deutschen Katholiken, Dr. Martin Kastrup, Finanzdezernent der Evangelischen Landeskirche in Württemberg und Klaus Bernshausen, Evangelische Ruhegehaltskasse, ob und wie ethische Investments wirken. 
Die Tagung veranstalten die Evangelische Akademie Bad Boll und Brot für die Welt.
<b>Wir laden Sie herzlich zur Teilnahme ein!<br /><br /></b>
<b><link fileadmin/USER/Presse/Programm_Entw.pol._Kriterien_15._und_16.09.2011.pdf _blank download>Tagungsdetails als PDF</link></b>
<link http://www.ev-akademie-boll.de/index.php?id=142&tagungsid=620811 _blank external-link-new-window><b>Programm und Anmeldung<br /></b></link>
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			<pubDate>Mon, 08 Aug 2011 16:28:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Fair investieren mit Herz und Verstand - Eine Stellungnahme von „Brot für die Welt“</title>
			<link>http://www.fairworldfonds.de/presse/ethisches-investment/news/datum/2011/06/08/fair-investieren-mit-herz-und-verstand-eine-stellungnahme-von-brot-fuer-die-welt.html</link>
			<description>Viele Anleger schauen bei der Fondsauswahl ausschließlich auf ein hohes Kreditrating. Dabei...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Viele Anleger schauen bei der Fondsauswahl ausschließlich auf ein hohes Kreditrating. Dabei vernachlässigen sie die Risiken, die mit einer derart eingeschränkten und kurzfristigen Sichtweise einhergehen. Denn ein „Triple A“ stellt noch lange kein Gütesiegel für eine nachhaltige Entwicklung dar. </b>
AAA“ gilt auf den Kapitalmärkten als das Maß aller Dinge, wenn es darum geht, die wirtschaftliche Bonität eines Schuldners zu bewerten. Für den FairWorldFonds hingegen spielen daneben aber auch &nbsp;noch andere Aspekte eine wesentliche Rolle. Denn seine Investitions- und Anlageentscheidungen orientieren sich an strengen ökologischen, menschenrechtlichen und entwicklungspolitischen Kriterien. Dabei kann das Ergebnis eines solchen ethischen Nachhaltigkeitsratings durchaus von den Bonitätsbewertungen der marktbeherrschenden Ratingagenturen abweichen: So genießen einige Staaten, die Anleihen begeben, auch dann eine hohe Bonität, wenngleich sie die Menschenrechte mit Füßen treten und ihre Umweltbilanz zu wünschen übrig lässt. Umgekehrt kommen andere Staaten – insbesondere auf der südlichen Welthalbkugel – für Investitionen nicht infrage, obwohl sie in Menschenrechtsfragen oder bei der Armutsbekämpfung beeindruckende Fortschritte erzielt haben. Die Aussagekraft der Kreditratings beschränkt sich auf die finanzielle Bonität des Schuldners und ist dementsprechend begrenzt – und darüber hinaus seit der Finanzkrise im Schwinden begriffen.
<b>Die Macht der Finanzwelt – wirtschaftliche Kennzahlen </b>
Doch noch haben die Ratingagenturen eine Schlüsselstellung an den Kapitalmärkten. Ihre Aufgabe besteht darin, die Kreditwürdigkeit von Unternehmen, Banken und Staaten zu beurteilen, um dadurch Anlegern und Gläubigern zu signalisieren, wie groß das mögliche Ausfallrisiko für ein Wertpapier ist. Dazu werten Rating-Analysten in erster Linie die relevanten wirtschaftlichen Zahlen aus, berücksichtigen vielleicht noch Brancheneinschätzungen oder die Beurteilung des Managements. Wer Geld will, braucht ein solches Finanzkraft- oder “Credit Rating“, sprich: eine Prognose darüber, wie wahrscheinlich eine Rückzahlung der Schulden &nbsp;ist, das zusammengefasst wird in einer Buchstabenkombination, die von AAA oder Aaa (sehr hoch) bis D (äußerst gering) reicht. Wer, wie ein Fonds oder eine Pensionskasse, im Auftrag anderer investiert, ist in der Regel dazu verpflichtet, sich an diesen Bewertungen zu orientieren und nur Wertpapiere mit den besten Credit Ratings zu kaufen. Ratings haben also einen direkten Einfluss darauf, zu welchen Bedingungen sich ein Schuldner Kapital beschaffen kann: Je schlechter die Bewertung ist), desto höher fallen die Kapitalkosten aus.
<b>Selbstverschuldet in die Krise – mit falschen Prognosen</b>
Die „Big Three“ der Kredit-Ratingagenturen,S&amp;P, Moody’s und Fitch, haben ihren Sitz in den USA und teilen den Markt weitgehend unter sich auf. Die Finanzkrise von 2008/09 hat&nbsp; deutlich gezeigt, wie mächtig diese Agenturen sind – und wie fehlbar! Nicht nur einzelne Unternehmen wie die Pleite-Bank Lehman Brothers, sondern komplette Wertpapierklassen wie die inzwischen berüchtigten strukturierten Subprime-Verbriefungen wurden von den Analysten über lange Zeit hinweg viel zu positiv bewertet, wie selbst S&amp;P-Chef Deven Sharma später zugab: „In diesem Bereich haben wir tatsächlich mit unseren Annahmen gründlich danebengelegen.“ Aber auch schon früher hat sich gezeigt, dass die Kredit-Ratingagenturen mit ihren Methoden nur eine begrenzte Klasse von Risiken erfassen können. Denn bereits in der Asien- und Russlandkrise habe man, so musste Sherman eingestehen, &nbsp;„die Ansteckungsgefahren in der verflochtenen Welt unterschätzt.“,.[1] Das war im Juli 2010.
<b>Von der Wirklichkeit eingeholt – in Tunesien</b>
Gelernt haben die Kredit-Ratingagenturen offensichtlich nichts aus ihren Fehlern. Nur ein halbes Jahr später mussten die Ratingexperten ihre Finanzmarktbewertungen für Tunesien plötzlich drastisch nach unten korrigieren, weil sie einmal mehr die Augen vor der Realität verschlossen gehalten hatten: Wachsende soziale Ungleichheit, undemokratische Strukturen und die systematische Missachtung von Menschenrechten führten zu landesweiten Protesten und schließlich im Januar 2011 zum Fall von Präsident Ben Ali. All dies ereignete sich ausgerechnet &nbsp;in Tunesien, das vor dem Umsturz als „Hort politischer Stabilität“ galt, als „die wirtschaftliche Erfolgsgeschichte Nordafrikas, ja des gesamten Nahen Ostens schlechthin“, und zwar nicht nur in den Augen der Kredit-Ratingagenturen, sondern auch der Wirtschaftsexperten des Internationalen Währungsfonds, der Weltbank und der Europäischen Union.[2] 
Wieder einmal wurden die Zusammenhänge von sozialer, politischer und wirtschaftlicher Stabilität in einer „verflochtenen Welt“ unterschätzt. Wieder einmal haben sich die Finanzexperten nur auf wirtschaftliche Zahlen gestützt und versäumt, auch die Risiken zu kalkulieren, die von ungerechten Strukturen wie der ungleichen Einkommens- und Ressourcenverteilung, dem Armutsgefälle zwischen Stadt und Land, der hohen Korruption, Jugendarbeitslosigkeit und einer niedrigen Erwerbsbeteiligung von Frauen ausgehen. Das Beispiel Tunesien verdeutlicht besonders gut, dass Strukturen, die den Armen Rechte und Entwicklungsmöglichkeiten verwehren, grundsätzlich nicht nachhaltig sein können – auch wenn die wirtschaftliche Lage isoliert betrachtet noch so rosig aussieht. 
<b>Nachhaltige Kriterien im Blick – der FairWordFonds</b>
Es ist daher an der Zeit, das Monopol der Kredit-Ratingagenturen mit ihrer ausschließlichen Fokussierung auf wirtschaftliche Zahlen &nbsp;kritisch zu hinterfragen und stattdessen entwicklungspolitische Kriterien an den Finanzmärkten stärker einzubeziehen. Wie sich ein Staat oder ein Unternehmen im Hinblick auf Menschenrechte und Entwicklungsförderung verhält, darf keine untergeordnete Rolle spielen, die nach Belieben zum Tragen kommen kann, wenn die wirtschaftlichen Fakten geklärt sind. Dies birgt, wie &nbsp;die Finanz- und Wirtschaftskrisen der vergangenen Jahre und Jahrzehnte gezeigt haben,&nbsp; ein zu hohes Gefahrenpotenzial.-. Darum gilt es nun also, verstärkt Nachhaltigkeitsratings zu implementieren, die entwicklungspolitisch relevante Zahlen und Daten berücksichtigen. Denn:
<ul><li> Die Investoren brauchen sie als Zusatzinformation, um Risiken besser einschätzen zu können. </li><li>Die Schuldner brauchen sie als Marktsignal, um ihr entwicklungsschädigendes Verhalten zu ändern. </li><li>Und die Armen brauchen sie, damit sich durch diese Änderungen ihre Entwicklungschancen erhöhen.</li></ul>
Um ein Nachhaltigkeitsrating umzusetzen, müssen handhabbare Kriterien formuliert werden. Der FairWorldFonds hat sich zur Aufgabe gesetzt, in diesem Bereich Pionierarbeit zu leisten. Er wurde mit Hilfe eines gemeinsam von „Brot für die Welt“ und dem SÜDWIND-Institut entwickelten Kriterienkatalogs aufgelegt, welcher unter anderem die Einhaltung der wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Menschenrechte, die Einkommensverteilung und den Grad der Korruption umfasst. Diese Kriterien basieren auf &nbsp;Informationen von Menschenrechts- und anderen Nichtregierungsorganisationen, aber auch der Vereinten Nationen und der Weltbank, die von erfahrenen „Fair-Finanz“-Experten ausgewertet und in einem ethischen Nachhaltigkeitsrating zusammengefasst werden.
Wie ein solches Rating konkret funktioniert – und vor allem, dass es funktioniert! –, hat sich eindrücklich am Beispiel von Tunesien unter Ex-Präsident Ben Ali gezeigt. Auf einzelnen Gebieten, wie z.B. bei der Senkung der Kindersterblichkeit, hatte das Land auch vor dem Umsturz gar nicht schlecht abgeschnitten. Was aber damals schon im Lichte des Kriterienkatalogs zu einer deutlichen Abwertung führte – und konsequenterweise auch zur Entscheidung des FairWorldFonds, 2010 nicht in tunesische Staatsanleihen zu investieren – waren unter anderem genau <i>die</i> Punkte, gegen die die Menschen im ganzen Land &nbsp;im Januar 2011 lautstark demonstrierten: eingeschränkte Rechte zur Meinungs-, Versammlungs- und Vereinigungsfreiheit, willkürliche Festnahmen und Foltervorwürfe. Die Anleihen eines entsprechend negativ bewerteten Staates zu kaufen, verstieß damals natürlich &nbsp;gegen die ethischen Wertvorstellungen, an denen sich der FairWorldFonds orientiert. Ein solches Nachhaltigkeitsrating hat im Gegensatz zu den Credit Ratings der „Big Three“ aber auch das Risiko realistisch abgebildet, das mit einer derartigen Investition einhergegangen wäre&nbsp; – und somit die Anleger damals vor erheblichen Verlusten bewahrt. 
Text: Dr. Karin Bassler, Dr. Klaus Seitz 

<link fileadmin/USER/Presse/Fair_investieren_mit_Herz_und_Verstand.pdf _blank download><b>Download der Stellungnahme</b></link>
<div><br /> 
<hr> <div id="ftn1"> <p><span><span><span><span>[1]</span></span></span></span> Handelsblatt, 05.07.2010, http://www.handelsblatt.com/unternehmen/banken-versicherungen/s-p-chef-deven-sharma-wir-haben-gruendlich-danebengelegen;2612850. </p><p><span><span><span><span>[2]</span></span></span></span> FTD, 18.01.2011, http://www.ftd.de/politik/international/:tunesiens-diktatur-ben-alis-falsches-wirtschaftswunder/50216288.html</p> </div>        </div>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 08 Jun 2011 16:18:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Wirtschaften soll dem Leben dienen – weltweit</title>
			<link>http://www.fairworldfonds.de/presse/ethisches-investment/news/datum/2011/03/11/in-gerechtigkeit-investieren.html</link>
			<description>Bank für Kirche und Diakonie und GLS Bank haben entwicklungspolitische Aspekte am Finanzmarkt...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Dortmund, 11. März 2011.</b> Die evangelische Bank für Kirche und Diakonie und die GLS Bank feiern ein erfolgreiches erstes Jahr des FairWorldFonds, den sie 2010 gemeinsam mit namhaften Partnern auf den Markt gebracht haben. Der Fonds berücksichtigt neben klassischen nachhaltigen und ökonomischen Aspekten erstmals auch entwicklungspolitische Kriterien von „Brot für die Welt“. Der FairWorldFonds wurde von Union Investment Privatfonds GmbH aufgelegt. Nach dem ersten Jahr hat der Fonds bereits ein Volumen von über 60 Millionen Euro erreicht. Dr. Ekkehard Thiesler, Vorstandsvorsitzender der Bank für Kirche und Diakonie, und Thomas Jorberg, Vorstandssprecher der GLS Bank, resümieren: „Unsere Kunden setzen sich bei ihrer Geldanlage bewusst mit ihren persönlichen Werten und der gesellschaftlichen Wirkung ihrer Anlageentscheidung auseinander. Viele von ihnen beschäftigen sich dabei auch mit entwicklungspolitischen Fragen, die sie im FairWorldFonds berücksichtigt finden. Die Nachfrage hat unsere Erwartungen übertroffen.“
Der Faire Handel hat nicht nur Tausenden von Familien in Afrika, Asien und Lateinamerika zu einem Leben in Würde verholfen, er hat sich auch zu einem wirtschaftlichen Erfolgsmodell entwickelt. Ethische Grundsätze sollten aber auch für die Kapitalmärkte gelten, denn Krisen treffen gerade die Ärmsten der Armen besonders hart. Anleger haben mit dem FairWorldFonds die Möglichkeit, mit einer nachhaltigen und zukunftsfähigen Investition die Welt zu „fair-ändern“.
Das Interesse an einer fairen Geldanlage ist groß: Auch viele Drittbanken bieten den FairWorldFonds ihren Kunden an. „Das bestätigt uns darin, dass es möglich ist, die Idee des fairen Handels auf die Kapitalmärkte zu übertragen“, freuen sich Jorberg und Thiesler über den gemeinsamen Erfolg.
Auf Wunsch können Anleger die Erträge des Fonds spenden, „Brot für die Welt“ hat dazu das Spendenkonto 500 500 500 bei der Bank für Kirche und Diakonie, Bankleitzahl 1006 1006 eingerichtet.<br /><br />
<b>Infos zum Fonds</b><br />Der FairWorldFonds investiert unter vorgenannten Kriterien ca. 70 Prozent des Fondsvolumens in Staats- und Unternehmensanleihen sowie Pfandbriefe, ca. 20 Prozent in Aktien und bis zu 10 Prozent in Mikrofinanzfonds. Dabei kann das Fondsmanagement je nach Marktsituation eine der Anlageklassen übergewichten. Um das Devisenkursrisiko zu reduzieren, wird das Fremdwährungsrisiko bis zu ca. 70 Prozent abgesichert. Die Wertentwicklung seit Auflegung per Ende Februar 2011 liegt bei rund 2 %. Das Fondsmanagement übernimmt die genossenschaftliche Fondsgesellschaft Union Investment.<br /><b>Mehr unter: <link http://www. fairworldfonds.de/ _blank "external-link-new-window">http://www. fairworldfonds.de<br /><br /></link></b>
<b>Infos zur Bank für Kirche und Diakonie</b><br />Kirche und Diakonie haben bereits in den 1920-er Jahren eigene Darlehnsgenossenschaften gegründet. Aus den<br />Vorgängerinstituten in Dresden, Münster, Magdeburg und Duisburg ist die heutige Bank für Kirche und Diakonie als älteste und größte evangelischen Kirchenbank in Deutschland hervorgegangen. Seit der Gründung sind die Ziele der Bank unverändert: Die wirtschaftliche Förderung der Mitglieder und Kunden ist bis heute der in der Satzung verankerte Auftrag.<br /><b>Mehr Informationen unter <link http://www.KD-Bank.de>http://www.KD-Bank.de<br /><br /></link> </b>
<b>Pressekontakt</b><br />Bank für Kirche und Diakonie eG – KD-Bank<br />Susanne Hammans<br />Schwanenwall 27<br />44135 Dortmund<br />Fon: 0231-58444-241<br />Fax: 0231-58444-163<br />Mobil: 0151-40260254<br />E-Mail: <link Susanne.Hammans@KD-Bank.de - mail>Susanne.Hammans@KD-Bank.de</link><br /><link http://www.kd-bank.de/ _blank external-link-new-window>http://www.KD-Bank.de</link>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 11 Mar 2011 16:15:00 +0100</pubDate>
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		</item>
		
		<item>
			<title>Ethisches Investment: Diktaturen sind tabu</title>
			<link>http://www.fairworldfonds.de/presse/ethisches-investment/news/datum/2011/03/11/kapitalmaerkte-muessen-gerechter-gestaltet-werden.html</link>
			<description>Kriterien von &quot;Brot für die Welt&quot; an Menschenrechten orientiert</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Stuttgart, 11.03.2011. Ein Land wie Tunesien vor dem Umsturz wäre für  ethisch unbedenkliche und entwicklungspolitisch orientierte  Investitionen tabu gewesen. Darauf weist das evangelische Hilfswerk  „Brot für die Welt“ hin, das mit dem Südwind-Institut für Ökonomie und  Ökumene vor einem Jahr einen Kriterienkatalog für ethische Geldanlagen  vorgelegt hat. Neu daran ist, dass es nicht nur um ökonomische, sondern  auch um ethische Aspekte wie die Menschenrechte geht.</b>
Bis zum Januar 2011 hatte Tunesien als ein Hort  politischer Stabilität und als die wirtschaftliche Erfolgsgeschichte  Nordafrikas gegolten. So hatten Kredit-Ratingagenturen und  internationale Wirtschaftsexperten vom Internationalen Währungsfonds  über die Weltbank bis zur EU das Land beurteilt.<br />&nbsp; <br />Wenn Tunesien  in der Vergangenheit auch auf einzelnen Gebieten wie der Senkung der  Kindersterblichkeit gut abgeschnitten hat, haben für die Menschen die  negativen Seiten wie willkürliche Festnahmen und Folter sowie die  eingeschränkte Meinungsfreiheit ganz klar überwogen. Das undemokratische  System wurde durch die ausländischen Investoren gestützt.
Und es  zeigte sich im Januar 2011, dass Strukturen, die den Menschen Rechte und  Entwicklungsmöglichkeiten verwehren, grundsätzlich nicht nachhaltig  sein können –&nbsp; weder sozial noch ökonomisch. Darum setzt sich&nbsp; „Brot für  die Welt“ entschieden dafür ein, dass die üblichen Kreditbewertungen  der großen Ratingagenturen um entwicklungspolitische und  menschenrechtliche Kriterien ergänzt werden.
Der Kriterienkatalog  für entwicklungspolitisch orientierte Investmentfonds, an dem sich auch  der vor einem Jahr von Union Investment in Zusammenarbeit mit GLS-Bank  und KD-Bank für Kirche und Diakonie aufgelegte „FairWorldFonds“  orientiert, ist inzwischen erweitert worden. So sind spezielle Kriterien  für Entwicklungsbanken neu aufgenommen worden. Ein Ausschlusskriterium  für Anleihen dieser Banken ist, wenn sie Projekte fördern, in denen es  zu Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörungen kommt. 
Für Rückfragen: Rainer Lang, Tel. 0711 2159-147 oder 0174 313 56 51

<link fileadmin/USER/Download/Ethisches_Investment_11-03-11.pdf _blank download>Download der Pressemitteilung</link>]]></content:encoded>
			<category>archiv</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 11 Mar 2011 12:09:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>In Gerechtigkeit investieren </title>
			<link>http://www.fairworldfonds.de/presse/ethisches-investment/news/datum/2010/03/18/in-gerechtigkeit-investieren-kopie-1.html</link>
			<description>KD-Bank für Kirche und Diakonie und GLS Bank setzen auf entwicklungspolitische Aspekte am...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Berlin, 18. März 2010.&nbsp;</b>Die evangelische KD-Bank für Kirche und Diakonie und die GLS Bank haben einen Fonds in Zusammenarbeit mit Union Investment auf den Markt gebracht, der - neben ökonomischen und klassischen nachhaltigen Aspekten - erstmals auch entwicklungspolitische Kriterien berücksichtigt. Dr. Ekkehard Thiesler, Vorstandsvorsitzender der KD-Bank für Kirche und Diakonie, und Thomas Jorberg, Vorstandssprecher GLS Bank, resümieren anlässlich der Vorstellung des FairWorldFonds in Berlin: „Die Idee des Fairen Handels auf die Kapitalmärkte zu übertragen, trifft den Nerv der Zeit. Die Kunden beider Finanzinstitute haben mit ihrer Nachfrage die Absatzerwartungen während der Zeichnungsphase des FairWorldFonds bereits übertroffen.“ 
Das evangelische Hilfswerk „Brot für die Welt“ hat gemeinsam mit dem SÜDWIND-Institut einen umfassenden Kriterienkatalog entwickelt, der Finanzanlagen neben einer ökologischen und sozialen insbesondere aus entwicklungspolitischer Sicht bewertet. 
Aufgrund ihres spezifischen Investment-Know hows haben die Banken die Kriterien von „Brot für die Welt“ in ein professionelles Anlagekonzept umsetzen lassen. Die Lenkungsfunktion kirchlicher Gelder kann sich nun auch in entwicklungspolitischer Sicht entfalten.“ erläutert Thiesler die strategische Bedeutung. Jorberg betont: „Es gilt, auf den Finanzmärkten Verantwortung für die sozialen, ökologischen und ökonomischen Auswirkungen von Investitionen in Industriestaaten ebenso wie in Entwicklungsländern zu übernehmen. Der FairWorldFonds vereint nach Ansicht der Initiatoren erstmals alle Kriterien und geht beispielgebend voran.“ 
Die GLS Bank setzt seit ihrer Gründung 1974 mit innovativen Finanzierungskonzepten in sozialen wie ökologischen Bereichen Standards. Ihr Ziel ist, eine nachhaltige Gesellschaftsentwicklung voranzutreiben. Die 1927 gegründete evangelische KD-Bank für Kirche und Diakonie verfügt über jahrzehntelange Erfahrung in der Vermarktung und Begleitung von Fonds, die den hohen ethischen Anforderungen kirchlicher Anleger genügen. 
Auf Wunsch können Anleger die Erträge des Fonds spenden, „Brot für die Welt“ hat dazu das Spendenkonto 500 500 500 bei der KD-Bank für Kirche und Diakonie, Bankleitzahl 1006 1006 eingerichtet. 

<b>Infos zum Fonds</b>
Der FairWorldFonds investiert unter vorgenannten Kriterien ca. 70 Prozent des Fondsvolumens in Staats- und Unternehmensanleihen sowie Pfandbriefe, ca. 20 Prozent in Aktien und bis zu 10 Prozent in Mikrofinanzfonds. Dabei kann das Fondsmanagement je nach Marktsituation eine der Anlageklassen übergewichten. Um das Devisenkursrisiko zu reduzieren, wird das Fremdwährungsrisiko bis zu ca. 70 Prozent abgesichert. Das Fondsmanagement übernimmt die genossenschaftliche Fondsgesellschaft Union Investment, die mit rund 166 Mrd. Euro verwaltetem Kundenvermögen zu den größten Fondsanbietern in Deutschland zählt und bereits 2,5 Milliarden Euro nachhaltig managt.
<b>Mehr unter: http://www. fairworldfonds.de</b>

<b>Infos zur KD-Bank für Kirche und Diakonie</b>
Die KD-Bank für Kirche und Diakonie ist eine genossenschaftliche Selbsthilfeeinrichtung für Kirche und Diakonie. Die Ziele der Bank sind seit der Gründung der Vorgängerinstitute in Magdeburg, Münster und Duisburg unverändert. Die wirtschaftliche Förderung der Mitglieder und Kunden ist bis heute der in der Satzung verankerte Auftrag. Privatpersonen, die die christlichen Werte der KD-Bank für Kirche und Diakonie teilen, sind ebenfalls herzlich willkommen. Die KD-Bank für Kirche und Diakonie zählt zu den Top 20 der größten Genossenschaftsbanken in Deutschland. Die KD-Bank für Kirche und Diakonie ist für ihre Mitglieder und Kunden neben ihrer Hauptstelle in Dortmund auch in Berlin, Duisburg, Erfurt und Magdeburg präsent. Altbischof Wolfgang Huber die KD-Bank für Kirche und Diakonie 2008 mit dem ökumenischen Umweltpreis ausgezeichnet. 
<b>Mehr Informationen unter http://www.KD-Bank.de</b>

<b>Infos zur GLS Bank</b> 
Die Geschäftstätigkeit der GLS Bank ist ausschließlich an sozialen, ökologischen und ökonomischen Kriterien ausgerichtet. Sie bietet ein breites nachhaltiges Angebotsspektrum: vom Girokonto über Finanzierungen, Beteiligungen, Wertpapieren und Investmentfonds bis hin zu Möglichkeiten des Stiftens und Schenkens. Zu ihren Kunden gehören Anleger mit kleinen Beträgen bis hin zu zweistelligem Millionen-Vermögen. Neben ihrem Hauptsitz in Bochum hat die GLS Bank Filialen in Berlin, Frankfurt, Freiburg, Hamburg, München und Stuttgart
Im April 2009 wurde die GLS Bank als „Bester Nachhaltiger Investor“ mit dem „Portfolio Institutionell Award 2009“ ausgezeichnet. Im selben Monat kürte das britische Magazin The New Economy die Bank zur „Most Sustainable Bank, Germany“. 
<b>Mehr Informationen unter http://www.gls.de</b>

<b>Pressekontakt</b>
KD-Bank eG - die Bank für Kirche und Diakonie -<br />Susanne Hammans<br />Schwanenwall 27<br />44135 Dortmund<br />Fon: 0231-58444-241 <br />Fax: 0231-58444-163 <br />Mobil: 0172-5379852
E-Mail: <link Susanne.Hammans@KD-Bank.de - mail>Susanne.Hammans@KD-Bank.de</link><br /> <link http://www.kd-bank.de/ _blank external-link-new-window>http://www.KD-Bank.de</link>

<span lang="EN-US">GLS Bank<br />Christof Lützel<br />Christstr. </span>9<br />44789 Bochum<br />Fon: (0234) 5797-178<br />Fax: (0234) 5797-157<br />Mobil: (0173) 2786963<br />E-Mail: <link Christof.Luetzel@gls.de - mail>Christof.Luetzel@gls.de</link><br /><link http://www.gls.de/ _blank external-link-new-window>http://www.gls.de</link><a name="_PictureBullets"></a>]]></content:encoded>
			<category>archiv</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 18 Mar 2010 16:15:00 +0100</pubDate>
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			<title>Kapitalmärkte müssen gerechter gestaltet werden </title>
			<link>http://www.fairworldfonds.de/presse/ethisches-investment/news/datum/2010/03/18/kapitalmaerkte-muessen-gerechter-gestaltet-werden-kopie-1.html</link>
			<description>„Brot für die Welt“ präsentiert Kriterien für ethische Geldanlagen</description>
			<content:encoded><![CDATA[<i>Berlin, 18. März 2010</i>. <b>Wie können internationale Finanzmärkte gerechter gestaltet werden? Auf diese Frage haben die evangelische Hilfsaktion „Brot für die Welt“ und das SÜDWIND-Institut für Ökonomie und Ökumene gemeinsam eine Antwort gesucht. Aus den Überlegungen ist ein Kriterienkatalog für entwicklungspolitisch orientierte Geldanlagen entstanden. „Diese Kriterien sollen wegweisende Impulse für eine zukunftsfähige Entwicklung der Finanzmärkte geben“, sagte die Direktorin von „Brot für die Welt“, Pfarrerin Cornelia Füllkrug-Weitzel, heute bei der Vorstellung der neuen Leitlinien für ethische Investmentfonds in Berlin. </b>
Füllkrug-Weitzel erinnerte daran, dass der Zusammenbruch der Finanzmärkte vor knapp zwei Jahren zu weltweiten Erschütterungen geführt habe. Trotzdem seien viele Banken und Börsen zum „business as usual“ zurückgekehrt. Vielerorts sei wieder zu hören: „Die Krise war gestern“. „Unsere Partnerorganisationen berichten uns das Gegenteil“, sagte Füllkrug-Weitzel. Die Folgen der Finanzmarktkrise haben die Lebensbedingungen von benachteiligten Bevölkerungsgruppen weiter verschlechtert. Und es sind vor allem die armen Länder, die vom weltwirtschaftlichen Einbruch mit&nbsp; voller Wucht getroffen wurden. 
&nbsp;„Wir haben deshalb gemeinsam mit dem SÜDWIND-Institut differenzierte Kriterien für die entwicklungspolitische Bewertung von Finanzanlagen ausgearbeitet“, so Füllkrug-Weitzel. Damit sollen Banken und Finanzdienstleister zu hohen Standards für ein sozialverantwortliches Verhalten auf den Kapitalmärkten bewegt werden. „Die von uns entwickelten Kriterien für solche Geldanlagen folgen den ökumenischen Werten Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung.“ Mit diesem Projekt habe „Brot für die Welt“ Neuland beschritten. Es werde ein doppeltes Ziel verfolgt, so Füllkrug-Weitzel weiter. Zum einen sollen Impulse für eine menschenrechtlich fundierte Fortentwicklung von ethisch orientierten Investmentfonds gegeben werden. Zum anderen sollen private wie auch institutionelle Anleger ermutigt werden, ihr Vermögen zukunftsfähig und entwicklungsfördernd anzulegen.
Der Kriterienkatalog für entwicklungspolitisch orientierte Investmentfonds soll kontinuierlich weiter entwickelt werden. Dafür sorgt ein Ausschuss von Entwicklungs- und Finanzfachleuten, der von „Brot für die Welt“ eingesetzt wurde. Als Vorsitzende dieses Ausschusses konnte die langjährige Bundesministerin für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit, Heidemarie Wieczorek-Zeul, gewonnen werden. Aus den Ländern des Südens ist der renommierte Wirtschaftswissenschaftler Alberto Acosta aus Ecuador beteiligt. „Wir verstehen diese Kriterien als Anfang eines Dialogs mit Unternehmen“, sagte Cornelia Füllkrug-Weitzel. In Zukunft werde es darum gehen, noch mehr Unternehmen zu überzeugen, auch ethische Verantwortung in Entwicklungsländern zu übernehmen und zur Förderung von Entwicklung und Menschenrechten beizutragen. 

<b>Für Rückfragen</b>: Peter Liebe, Tel. 0174-30 20 158, E-Mail: <link p.liebe@brot-fuer-die-welt.de>p.liebe@brot-fuer-die-welt.de</link> ]]></content:encoded>
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			<pubDate>Thu, 18 Mar 2010 12:09:00 +0100</pubDate>
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